Liebe Freunde,

Wie viele von euch  gehört haben werden, gab es am vergangenen Samstag in Nepal ein verheerendes Erdbeben. Die gute Nachricht ist, dass die Ripa Rinpoches, und ihre Familie, die Mönche und die Klostergemeinschaft wohlauf sind. Es gab einige oberflächliche Schäden an den Klöstergebäuden. Die Wiederherstellung von Internet- und Telefonanschluss sind eine Herausforderung für alle.

Viele in der Sangha haben sich gemeldet, um herauszufinden, wie sie den Menschen die mit unserer Linie verbundenen sind und den Bedürftigen in Nepal generell helfen könnten. Semo Palmo hat vorgeschlagen, dass wir innerhalb unserer eigenen Organisation Spenden sammeln und diese dann auf das Konto von Ripa Ladrang überweisen, mit dem Vermerk „Erdbeben Nepal“.  Seine Eminenz und Jigme Rinpoche können dann entscheiden, wie sie diese Mittel am besten für die Betroffenen einsetzen.

Im Weiteren findet Ihr einen Bericht von Alan Goldstein, dem Ehemann von Semo Palmo, der sich  derzeit in Nepal befindet, gefolgt von einer Mitteilung von Dungsey Gyetrul Jigme Rinpoche. Diese geben Euch einen besseren Eindruck davon, wie die Lage "vor Ort" in Nepal ist.

  Herzliche Grüße,

Ripa Council

 

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Hallo Leute,

Ich schreibe aus Kathmandu. Wir hörten, es seien Berichte im Umlauf, wonach es größere Schäden im Kloster gebe, diese sind glücklicherweise unwahr.
Sobald die Verbindungen besser sind, werden wir Bilder und mehr Informationen über den genaueren Umfang des Schadens für die Publikation auf der Website senden. Auch wird es über die Website möglich sein Gelder für die Reparaturen zu spenden.
Im Moment kann ich nicht mehr tun
Alan


Nachricht von Jigme Rinpoche:

Kathmandu 3. Tag

Heute gab es nur sehr geringe Nachbeben und der Familie geht es gut. Die älteren Mönche machen unter der Leitung von Seiner Eminenz Pujas für diejenigen die gestorben sind, und zum Schutz des Landes.
Seine Eminenz hat beschlossen, im Land zu bleiben. Er spürte, dass seine Anwesenheit in dieser entscheidenden und tragischen Zeit notwendig ist, und dass es keine weitere Zerstörung durch starke Nachbeben mehr geben wird.

Heute besuchten wir das Kloster und die Mönche in Parping.
Das Kloster ist in seiner Grundstruktur solide geblieben, hat aber eine Menge oberflächlicher Schäden erlitten.
An einigen Stellen im Erdgeschoss gibt es Löcher im Putz, so dass die darunter liegenden Ziegel zum Vorschein kommen. An anderen Stellen sind die Zierleisten herunter gefallen. In der Haupt – Gompa gibt es einige Risse in den Wandthankas und in einigen Statuen. Auch im Torma Raum, im Speisesaal und den Klassenzimmern sind Risse zu sehen. Der Rest der Gompa, die Mönchs Hostels, das Ripa Gasthaus, das Verwaltungsgebäude, das Café und die Klinik sind unbeschädigt.

Alle Mönche sind in Sicherheit. Es wurde Ihnen geraten, für ein paar Tage auf offenem Feld in Zelten zu hausen.
Seine Eminenz empfiehlt zum Schutz vor Katastrophen das „Gebet zur Auflösung aller Hindernisse an Guru Rinpoche“ zu beten (Düsum Sangye Guru Rinpoche“). Er fordert alle dazu auf, dieses Gebet in Gedanken an die Menschen in Nepal, das Kloster und die Ripa Familie so oft wie möglich zu rezitieren.

Wir halten euch auf dem Laufenden,

- Dungsey Gyetrul Jigme Rinpoche