Gyetrul Jigme Rinpoche

Lehre

Die Essenz der Lehre besagt, dass wir in unserem innersten Wesenskern von Natur aus gut sind und deshalb mit jeder Situation im Alltag in einer Weise umgehen lernen können, die uns selber, unsere Mitmenschen und unsere Umgebung befriedet und beglückt.

Weiter beinhaltet die Lehre das Naturgesetz der Interdependenz, d.h. alles ist mit allem verbunden und voneinander abhängig. So braucht z.B. eine Pflanze für ihr Wachstum Licht, Wärme und Wasser – und Menschen und Tiere atmen alle die von den Pflanzen gereinigte Luft und trinken überall auf unserem Planeten dasselbe Element Wasser – die Erde ist ein lebendiger Organismus, ein Netz, das mit Millionen von Lebensformen untereinander verknüpft ist. Die Umgebung, in der wir leben und auf die wir angewiesen sind, zu schützen und zu bewahren, ist ein unmittelbarer Weg, für alle Wesen Sorge zu tragen.

Gautama Buddha studierte die menschliche Natur so gründlich, dass er vier fundamentale Wahrheiten erkannte:

Da ist Leiden (niemand ist immer nur glücklich, zufrieden und gesund)
Da ist eine Ursache für dieses Leiden
Da ist eine „Medizin“, um dieses Leiden zu beenden
Da ist ein Weg, wie man diese Medizin erfolgreich anwenden kann.

Unser Weg ist der Weg des Vajrayana - eine Praxis, bei der wir über Meditation, Visualisation, Mantrarezitation und Mudras unseren eigenen Geist beobachten lernen, um seiner eigentlichen Natur näher zu kommen.

Neben der täglichen, individuellen Praxis tragen Wochenende und Retreats mit unseren Lehrern dazu bei, diese innere spirituelle Reifung zu verstärken.